In Studio machst du mit Import from IDML aus einem InDesign-Layout bearbeitbare Templates. Texte, Formen, Bilder und Farben werden zu normalen Elementen, die du ändern und mit Input-Feldern verbinden kannst. Aus jedem Druckbogen wird ein eigenes Template, aus einer Doppelseite also ein Template.
Das geht in fünf Schritten:
- Exportiere das Layout in InDesign als IDML-Datei.
- Lade die Datei in Studio und wähle die Druckbögen aus.
- Ergänze fehlende Schriftarten und Bilder.
- Erstelle die Templates.
- Prüfe die Templates im Template-Editor.
IDML-Datei exportieren
IDML ist ein Dateiformat, das InDesign exportieren kann. Bilder und Schriftarten stecken meist nicht darin, deshalb verpackst du das Dokument am besten.
- Klicke in InDesign auf File → Export und wähle als Format InDesign Markup (IDML). Du hast jetzt eine
.idml-Datei. - Klicke auf File → Package, damit Bilder und Schriftarten mitkommen. InDesign legt sie in einen Paket-Ordner.
- Ziehe die
.idml-Datei in diesen Paket-Ordner, falls sie noch nicht darin liegt. Bluepic findet Bilder und Schriftarten dann über ihren Dateinamen, egal in welchem Unterordner sie liegen.
Datei laden und Druckbögen wählen
Den Import startest du in dem Ordner, in den die neuen Templates sollen.
- Klicke in Studio im gewünschten Ordner auf Create Template. Ein Popup öffnet sich.
Create Template ist grau?
Dein Template-Limit ist erreicht. Fahre mit der Maus über den Button, um deinen Stand zu sehen. Wie du Platz schaffst, steht in Wie Templates und Assets auf deine Limits zählen.
- Klicke oben im Popup auf Import from IDML.
- Ziehe die
.idml-Datei oder den ganzen Paket-Ordner in das Popup. Du kannst auch auf Choose .idml file oder Choose folder klicken. Bluepic lädt die Datei und zeigt eine Vorschau jedes Druckbogens. - Gib oben links einen Namen für die Templates ein. Standardmäßig steht dort der Dateiname in Kleinbuchstaben.
- Klicke auf das Häkchen einer Vorschau, um einen Druckbogen dazuzunehmen oder abzuwählen. Am Anfang ist nur der erste ausgewählt. Wählst du mehrere, bekommt jedes Template die Nummer seines Druckbogens in der Datei, zum Beispiel „flyer #1“ und „flyer #3“. Jeder gewählte Druckbogen wird ein Template und zählt zum Template-Limit.
Die Vorschau zeigt die falsche Datei?
Liegen mehrere IDML-Dateien im Paket-Ordner, klicke oben auf den Button mit dem Dateinamen und wähle die richtige. Beim Wechsel setzt Bluepic den Namen, die Auswahl und die schon gefundenen Bilder und Schriftarten zurück.
Fehlende Schriftarten und Bilder ergänzen
Unter den Vorschauen listet das Popup alle Schriftarten und Bilder des Layouts. Bei jedem steht, ob Bluepic die Datei gefunden hat.
- Schau in den Listen Fonts und Images nach Einträgen mit Missing. Neben jeder Überschrift steht, wie viele schon gefunden sind.
- Klicke bei einem fehlenden Eintrag auf Locate… und wähle die Datei aus.
- Für eine Schriftart:
- Erlaubt sind TTF, OTF, WOFF und WOFF2.
- Bluepic legt die Schriftart beim Erstellen in deinen Custom Fonts ab.
- Für ein Bild:
- Ein gefundenes Bild tauschst du mit Replace… aus.
- Bilder, die in der IDML-Datei eingebettet sind, haben kein Replace….
- Für eine Schriftart:
- Klicke bei Bildern mit Needs conversion auf Convert. Bluepic wandelt AI-, EPS-, PDF-, PSD- und TIFF-Dateien in PNG um. Ist Auto-convert non-web assets an, passiert das von selbst. Die Option ist standardmäßig an.
Ein Bild zeigt Conversion failed?
Bluepic konnte die Datei nicht umwandeln. Klicke auf Retry. Klappt es wieder nicht, klicke auf Replace… und wähle eine PNG- oder JPG-Version des Bilds.
Fehlt danach noch etwas, kannst du die Templates trotzdem erstellen. Fehlende Bilder werden zu Platzhaltern, für fehlende Schriftarten springt eine Ersatzschriftart ein. Beides behebst du später im Template-Editor, siehe Schriftart hochladen: eigene Schriftarten in Templates nutzen.
Templates erstellen
- Klicke auf Auto-generate input fields, wenn du die Input-Felder lieber selbst anlegst. Standardmäßig ist die Option an: Die KI von Bluepic schlägt dann Input-Felder vor, jedes schon mit dem passenden Element verbunden. Klappt das nicht, entsteht das Template trotzdem, nur ohne Input-Felder.
- Klicke oben rechts auf Create Template. Bei mehreren Druckbögen heißt der Button Create 2 Templates, Create 3 Templates und so weiter. Bluepic lädt Bilder und Schriftarten hoch und legt die Templates in dem Ordner an, in dem du angefangen hast.
- Bei einem Template: Es öffnet sich im Template-Editor.
- Bei mehreren Templates: Das Popup zeigt „Templates created“. Öffne die Templates aus deinem Ordner.
Der Button lässt sich nicht anklicken?
Das Namensfeld ist leer. Gib oben links einen Namen ein.
Bei einem Bild oder einer Schriftart steht Failed?
Der Upload hat nicht geklappt, zum Beispiel weil dein Limit für gespeicherte Assets (Stored assets) erreicht ist. Importierte Bilder und Schriftarten zählen dazu. Mehr dazu steht in Wie Templates und Assets auf deine Limits zählen.
Templates im Template-Editor prüfen
Im Template-Editor vergleichst du jedes Template mit deinem InDesign-Layout. Der Import übernimmt Texte, Formen, Gruppen, Masken und Bilder mit ihrem Ausschnitt. Dazu kommen Farbtöne, lineare und radiale Verläufe, Deckkraft, Schlagschatten und Füllmethoden. Die Papierfarbe wird zu einem Rechteck im Hintergrund.
- Schau dir die Texte an. Der Import teilt einen Textrahmen dort in mehrere Textelemente, wo sich die Formatierung ändert, eine Leerzeile steht oder ein Absatz Abstand davor hat. So kannst du jeden Teil mit einem eigenen Input-Feld verbinden. Prüfe Zeilenumbrüche und Abstände, vor allem wo eine Ersatzschriftart einspringt.
- Vergleiche deine wichtigen Farben. CMYK-Farben sind in RGB umgerechnet. Radiale Verläufe sitzen immer in der Mitte ihrer Form.
- Schau, ob Elemente fehlen. Diese Dinge übernimmt der Import nicht:
- Elemente, die nur auf einer Musterseite (übergeordneten Seite) liegen.
- Ausgeblendete Ebenen und Objekte sowie nicht druckende Objekte.
- Leere Seiten in einem Druckbogen. Ein ganz leerer Druckbogen wird aber ein leeres Template.
- Klicke oben rechts in der Toolbar auf Input Fields, wenn Bluepic Input-Felder erzeugt hat. Der Input Fields View öffnet sich.
- Schau dir jedes vorgeschlagene Input-Feld an. Stimmt die Überschrift? Steuert es das richtige Element? Sollen Nutzer es überhaupt ändern können?